VALENCIA

La LonjaValencia ist eine wunderhübsche Stadt an der spanischen Ostküste. Dabei liegt sie in einer großen und fruchtbaren Ebene, die durch den Fluß Turia erzeugt wurde. Der Fluß floß ursprünglich genau durch die Stadt, heute etwas südlich davon in seinem künstlichen Flußbett.
Es ist genaugenommen der mediterrane Charakter der Hauptstadt, der ihr ihr offenes, festliches und kosmopolitisches Aussehen verleiht. Valencia ist als eine gesegnete Erde zu betrachten, über der fast stets ein strahlend blauer Himmel scheint und das Sonnenlicht jede kleine Ecke erhellt. Das Klima lädt geradezu dazu ein das Leben zu genießen!

Las Torres de SerranosHistorische Abschnitte

Um auf die Ursprünge der Stadt zurückzukommen, muß man das römische „Valentia“ betrachten. Die Gründung der Stadt durch die Römer liegt mehr als 2100 Jahre zurück. Aber erst im 13. Jahrhundert, nach der Rückeroberung Valencias von den Muselmanen durch Jaime I. gewann die Stadt mehr und mehr an Bedeutung und wurde zur Hauptstadt des Königreiches Valencia.
Seine Bedeutung stieg im Laufe der Zeit immer mehr und gipfelte im 15. Jahrhundert, als es die wichtigste Stadt des Königreiches Aragon wurde. Dies war bedingt durch den wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt, durch den Valencia das bedeutenste und reichste Handelszentrum des alten mediterranen gotischen Europas wurde.
Catedral y MigueleteEine kleine immer noch sichtbare Kostprobe dieser Zeit bieten die zahlreichen religiösen, militärischen oder kommerziellen Gebäude, die bis heute in ihrem bestechenden Glanz erstrahlen. Zum Beispiel die Seidenbörse (La Lonja), die Kathedrale mit dem Glockenturm (Catedral y Miguelete), die alten Wehrtürme der Stadtmauer (Torres de Serranos und Torres de Cuarte), das Regierungsgebäude (El Palacio de la Generalitat) und viele mehr...Nicht nur Gebäude sind Zeugen dieser Zeit, sondern auch die Kunst und Sprache Valencias, mit Schriftstellern wie Joanot Martorell oder Ausiás March.

Palacio del Marqués de Dos AguasDie Entdeckung Amerikas bedeutete eine Verschiebung des Handelsschwerpunktes weg vom Mittelmeer, jedoch konnte Valencia sich auch in diesen Zeiten gut behaupten, so daß seine Geschichte nicht im 16. Jahrhundert aufhört.
Alle späteren Epochen der Stadtgeschichte hinterließen genauso ihre Spuren. Wir treffen erneut in Gebäudeform auf diese Spuren: Der Palast des Vaterlandes (el edificio del Patriarca), im barocken Stiel die Basilika der Jungfrau (basílica de la Virgen), die Türme der Heiligen Katalina (torre de Santa Catalina), oder der Rokokopalast des Marquis der zwei Wasser (Palacio del Marqués de Dos Aguas). Diesen Epochen folgte die florierende und vor allem kunstschaffende Zeit des 19. und 20. Jahrhunderts.

Im 21. Jahrhundert letztendlich zeigt die Stadt sich modern und reif für die Zukunft, nicht nur, um ihr Prestige aufrecht zu erhalten, sondern auch, um erneut eine ähnlich bedeutende Stellung am Mittelmeer zu erlangen, wie damals im 15. Jahrhundert.
Dieses Bestreben wird mit futuristischen Konstruktionen wie der Palast des Kongreß (Palacio de Congresos), oder der monumentalen Stadt der Künste und der Wissenschaften (Ciudad de las Artes y las Ciencias) untermauert. Eine immer mehr steigende internationale Anerkennung erfährt Valencia zum Bespiel durch die jährlich im März stattfindenden Festspiele „Las Fallas“ oder die erstmalig in Europa stattfindendeAusrichtung der Regatta „Americas Cup 2007“.

Ciudad de las Artes y las Ciencias

Las Fallas

FallaWenn man etwas sucht, was die Stadt besonders charakterisiert und ins rechte Licht rückt, dann beschreibt man am besten die Festspiele der Stadt, „Las Fallas“, die vom 15. bis 19. März jährlich gefeiert werden: das größte, unglaublichste und spektakulärste Fest ganz Spaniens und wahrscheinlich eines der packendsten Feste der gesamten Welt.
Ohne Zweifel ist es ein außergewöhnliches Fest, das das künstlerische Interesse der internationalen Welt anregt - man sollte es wirklich mindestens einmal im Leben gesehen haben.

MascletáAlle Stadtviertel füllen sich mit „Fallas“. Das sind aus Holz hergestellte Phantasiegebilde, Figuren, Szenen, die streng geheim über das ganze Jahr gebaut werden (mehr als 700 Fallas befinden sich in der Stadt, manche erreichen erstaunliche Höhen von über 20 Meter). In der magischen Märzwoche werden die Fallas zum ersten Mal präsentiert und die Stadt hat sich bis dahin gewappnet, um eine Lawine an Besuchern zu empfangen, die sich gemeinsam mit den Bewohnern an den Geschehnissen erfreuen wollen. Eine unausweichliche Erfahrung, in der Kunst, Tradition, Musik, Feuerwerk, Blumen, Licht und Geräusche in einem auf einen eindringen und so alle Sinne und Gedanken anregen und so „Las Fallas“ zu einem unvergeßlichen Ereignis werden lassen.

Falla Na Jordana

Die Natur

La AlbuferaAber, neben den oben beschriebenen Attraktionen der Stadt ist das Angebot an den Touristen noch längst nicht erschöpft. Wenn man eine naturbelassene Landschaft im Gegensatz zu den urbanen Ansichten sucht, dann sollte man auf keinen Fall vergessen, daß Valencia umgeben ist von reichen Obstplantagen, die im Süden der Stadt in dem wunderschönen und einzigartigen Naturschutzgebiet des Albufera gipfeln.
HortaEin Süßwassersee, der das Meer küßt, an dem der Reis seit unzählbarer Zeit kultiviert und angebaut wird und aufgrund dessen er der Ursprungsort des wohl bekanntesten Gericht Spaniens in der Welt ist: der Paella Valenciana. Daneben kann man dort wohl die schönsten Sonnenuntergänge überhaupt sehen, die auf zahlreichen Postkartenmotiven zu finden sind.
Genausowenig darf man vergessen sich von den riesigen, ausgedehnten, weißen Sandstränden verwöhnen zu lassen. Es sind die Strände mit der größten Ausdehnung Spaniens, wie zum Beispiel der Malva-rossa-, der Saler- oder der Arenas-Strand. Jeden Sommer lassen sich tausende Schwimmer, sonnenhungrige oder sonstige Genießer das dunkelblaue Kühl des Wassers um die Haut fließen.

Gastronomie

PaellaSchließlich sollte man auf keine Fall das reichhaltige gastronomische Angebot der Region übersehen.
Wie bereits erwähnt ist Valencia der Ursprungsort eines der besten und best-bekannten Gericht der Welt: die Paella, „la Paella Valenciana“. Aber man sollte nicht den Fehler begehen und das Angebot der gesamten Gastronomie auf dieses eine zweifellos köstliche Gericht reduzieren. Jeder der nicht „arroz al horno“, „arroz negro“, „fideuá“, „all-i-pebre con anguilas“ probiert läßt sich schwer was entgehen.
NaranjasDazu das vor allem im Sommer köstlich erfrischende Nationalgetränk „horchata con fartons“ oder die vor allem im Winter schleckerige heiße Schokolade mit den traditionsreichen buñuelos dazu runden das kulinarische Erlebnis auf.
Berühmt für seine Gebäude... seine Feste... und seine Leute... sein Klima und seine Strände... für seine Obstsorten und Reis... Das internationale Interesse wird von Jahr zu Jahr größer und es kommen aus jeder Ecke der Welt Touristen, die Valencia auf ihre persönliche Liste der absolut sehenswerten Städte gesetzt haben.

 

Santa CatalinaDiese Webseite wurde ins Leben gerufen mit der Absicht der Welt ein neues Bild der Stadt zu vermitteln und anzubieten. Vielleicht habe ich es geschafft ein paar kleine Qualitäten der Stadt hervorzuheben, wobei jeder Besucher selber die Stadt und Region erkunden sollte und die vielen kleinen Geheimnisse entdecken sollte! . Haben Sie keine Angst Valencia kennezulernen, die Stadt des dritten Jahrtausends, die Stadt, die Sie überraschen wird...


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